Davos geriet durch Trump in einen Zollsturm

Das diesjährige Wirtschaftsforum in Davos, das am 19.1.2026, begann, wird durch den amerikanischen Präsidenten von Turbulenzen erschüttert Um seinen Raubzug auf die Insel Grönland zu erzwingen, setzt er Zölle gegen die großen europäischen Länder ein. Es gilt als sicher, dass sich Europa das nicht gefallen lässt. Eine solche Willkür – so alle europäischen Regierungen – ist indiskutabel. Und so hat auch Trump nach seiner erratischen Rede einen Rückzieher bemacht. Erst hat er von Gewaltmaßnahmen Abstand genommen und dann den vom Niederländer und NATO-Generalsekretär Mark Rutte vorgeschlagenen 4-Punkte Plan, der für Grönland ein koordiniertes NATO-Vorgehen beinhaltet, akzeptiert. Die Zolldrohungen, die schon im Februar in Kraft treten sollten, hat er damit zurückgenommen.

Das ist insofern eine gute Wendung, denn das gerade begonnene Weltwirtschaftsforum hat ein Zukunftsprogramm mit 3000 Teilnehmern aus aller Welt und insgesamt 600 Staatschefs und hochrangigen Wirtschaftsvertretern gestartet, das von einer wertebezogenen Ausrichtung geprägt ist. Hier die Hauptthemenbereiche:

Wie können wir in einer zunehmend umkämpften Welt zusammenarbeiten?

Wie können wir neue Wachstumsquellen erschließen?

Wie können wir besser in Menschen investieren?

Wie können wir Innovationen in großem Umfang und verantwortungsvoll einsetzen?

Wie können wir innerhalb der planetaren Grenzen Wohlstand schaffen?

Ein zentrales Highlight der diesjährigen Tagung ist die historisch hohe Teilnahme politischer Entscheidungsträger:

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AUTOR/-IN

HN-Redaktion